zeitWerk365 – Zeiterfassung Software für den Mittelstand
Hardware-Vergleich · Zuletzt aktualisiert: 02.07.2026

Stempeluhr-Vergleich 2026. Mechanisch, Tablet oder RFID-Terminal?

Wer am Werkstor stempeln lassen will, hat vier Geräteklassen zur Wahl: die alte Kartenstempeluhr, ein Tablet mit Kiosk-App, ein dediziertes RFID-Touch-Terminal mit Cloud — oder gleich ein Enterprise-Terminalsystem. Hier der ehrliche Vergleich: Kosten, ArbZG-Tauglichkeit und für wen welche Klasse gebaut ist.

  • 4 Geräteklassen im Vergleich
  • Kosten transparent · Stand Juli 2026
  • MIFARE-Chips weiternutzbar

Die Antwort in 60 Sekunden

Für KMU mit Halle, Werkstor oder Lager ist 2026 ein dediziertes RFID-Touch-Terminal mit Cloud-Anbindung die beste Stempeluhr-Klasse: Stempelung per Chip in rund 2 Sekunden, Daten laufen ohne Medienbruch in ArbZG-Prüfung und Lohn-Auswertung, Kosten typisch 400–1.500 € einmalig plus 3–8 €/MA/Monat für die Software. Mechanische Kartenstempeluhren sind zwar weiter erlaubt, scheitern aber praktisch an Revisionssicherheit und manuellem Übertragungsaufwand. Tablet-Kiosk-Apps (u. a. von Crewmeister, clockin, Papershift) sind ein günstiger Einstieg für Büro-Eingänge, aber Konsumer-Hardware ist für den Dauerbetrieb in der Halle nicht gebaut. Enterprise-Terminalsysteme (z. B. dormakaba, Tisoware-Umfeld) lohnen sich ab Konzern-Größe mit Zutrittskontroll-Bedarf.

Geräteklassen
mechanisch · Tablet-App · RFID-Terminal · Enterprise
KMU-Empfehlung
RFID-Touch-Terminal + Cloud
Terminal-Kosten
400–1.500 € einmalig
Stempeldauer RFID
ca. 2 Sekunden pro Buchung
Chip-Standard
MIFARE Classic (weiternutzbar)
Vergleichstabelle

VIER GERÄTEKLASSEN. Ehrlich verglichen.

Kriterium Mechanische Stempeluhr Tablet + Kiosk-App RFID-Touch-Terminal + Cloud Enterprise-Terminal
Beispiele Kartenstempeluhren div. Hersteller Crewmeister · clockin · Papershift (Stations-Apps) zeitWerk365 · ReinerSCT · ISGUS dormakaba · Tisoware-Umfeld
Stempelvorgang Karte einführen, mechanischer Druck Antippen, ggf. Name wählen / Code RFID-Chip vorhalten (~2 Sek.) oder ID + PIN Chip/Karte, teils Biometrie
Weg in die Lohnabrechnung Manuell (Karten ablesen, übertragen) Automatisch in Cloud der App Automatisch in Cloud, Zuschläge vorberechnet Automatisch, projektspezifisch integriert
ArbZG-Prüfung (§3/§4/§5) Keine — manuell prüfen Je nach App-Funktionsumfang Automatisch (bei zeitWerk365 ab Werk) Konfigurierbar, projektabhängig
Revisionssicherheit / Audit-Trail Nein Je nach Anbieter Ja (Audit-Log, GoBD-Logik) Ja
Halle-/Werkstor-Tauglichkeit Robust, aber Medienbruch Konsumer-Hardware im Dauerbetrieb Fest montiert, für den Dauerbetrieb gebaut Industrie-Standard
Typische Kosten 100–500 € einmalig + laufend Karten Tablet + Halterung + App-Abo 400–1.500 € einmalig + 3–8 €/MA/Monat Projektbezogen, meist 5-stellig
Gebaut für Nostalgie — heute kaum noch vertretbar Büro-Eingang, kleine Teams KMU 10–250 MA mit Halle/Werkstor/Lager Konzerne, Zutritt + Zeit kombiniert

Angaben zu anderen Anbietern nach öffentlich zugänglichen Informationen, Stand Juli 2026, ohne Gewähr. Kosten sind marktübliche Spannen — konkrete Preise beim jeweiligen Anbieter erfragen.

Kaufkriterien

WORAUF ES beim Terminal-Kauf ankommt.

Sechs Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten — egal ob uns oder dem Wettbewerb.

01
Chip-Standard

MIFARE oder proprietär?

MIFARE Classic ist der De-facto-Standard in deutschen Betrieben. Liest das Terminal Ihre vorhandenen Chips (Zutritt, Kantine, Alt-System)? Bei zeitWerk365: ja, Weiternutzung kostenlos. Proprietäre Chips binden Sie an den Anbieter.

02
Fallback

Was passiert ohne Chip?

Chip vergessen, verloren, neuer Mitarbeiter vor Chip-Ausgabe: Gibt es einen vollwertigen Fallback direkt am Gerät (Mitarbeiter-ID + PIN)? Sonst entstehen genau die Erfassungslücken, die der BAG-Beschluss verbietet.

03
Vorkonfiguration

Plug-in oder IT-Projekt?

Kommt das Terminal vorkonfiguriert mit Wandhalterung — anschließen, fertig? Oder brauchen Sie IT-Dienstleister für Einrichtung und Netzwerk-Setup? Fragen Sie nach der konkreten Zeit von Lieferung bis erster Stempelung.

04
Mehrere Standorte

Tor A rein, Tor B raus?

Laufen mehrere Terminals gegen dieselbe Cloud-Instanz, sodass Mitarbeitende an Tor A einstempeln und an Tor B ausstempeln können, ohne dass der Saldo bricht? Für Betriebe mit mehreren Zugängen entscheidend.

05
Datenweg

Wohin laufen die Stempelungen?

Direkt in eine Cloud mit ArbZG-Prüfung, Audit-Log und Lohn-Export? Oder in eine Insel-Software, aus der Sie monatlich manuell exportieren? Der Medienbruch ist der teuerste Teil jeder Zeiterfassung — nicht das Gerät.

06
Eigentum & Vertrag

Wem gehört das Terminal?

Kauf oder Miete? Was passiert mit Hardware und Daten bei Kündigung? Datenrückgabe nach DSGVO Art. 20 vertraglich zugesichert? Diese Fragen vor der Unterschrift klären — nicht in der Konflikt-Phase.

Das Komplettpaket

RFID-Terminal + Cloud + Einrichtung. Aus einer Hand, mit Preisliste.

zeitWerk365-Terminal 450 € einmalig, RFID-Chips 3,50 €/Stück (vorhandene MIFARE-Chips kostenlos weiternutzbar), Einrichtung 490 €, Software 4,00 €/MA/Monat — zzgl. MwSt., monatlich kündbar zum Ablauf. Referenzkunde ARNELL (30 MA, Industrie): erste Stempelung 48 Stunden nach Vertragsunterschrift.

Komplettpaket anfragen
Häufige Fragen

FRAGEN. Antworten. Zur Stempel-Hardware.

  • ! Dedizierte RFID-Terminals für KMU liegen typisch bei 400–1.500 € einmalig pro Gerät, plus laufende Software-Kosten von 3–8 € pro Mitarbeitendem und Monat. Beispiel zeitWerk365: Terminal 450 € einmalig (zweites Gerät 400 €), RFID-Chip 3,50 €/Stück, Einrichtung 490 €, Software 4,00 €/MA/Monat — alle Preise zzgl. MwSt. Tablet-App-Lösungen starten günstiger, benötigen aber ein geeignetes Tablet plus Halterung; Enterprise-Systeme werden projektbezogen kalkuliert.
Verfasst von Thomas Scholz, Geschäftsführer der ARNIO GmbH (Zittau) · · Korrekturen melden